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Lesung und Zeit zum guten Gespräch mit Inge Patsch

Mittwoch, 17. März 2016, Beginn 20:00 Uhr

Mehr als glücklich

Leben heißt zeigen, was man liebt

Wer mit anderen Menschen mitteilen will, was ihm am Herzen liegt,  braucht Mut. Der Mut setzt Sympathie voraus. Mutlos werden wir dann, wenn uns die Gleichgültigkeit überfällt oder eine Art Apathie verhindert, dass wir uns für eine gute Sache begeistern.

Viktor E. Frankl, der Begründer der Logotherapie, der dritten Wiener Richtung der Psychotherapie sprach in diesem Zusammenhang von Reduktionismus und Nihilismus. Während der Reduktionismus die Tendenz hat vieles im Keim zu ersticken, was nicht nützlich ist, wertet der Nihilismus alles ab. Was willst du mit deiner Begeisterung für dies oder jenes, es ist ohnehin nichts Besonders. Aufgrund von Behauptungen wie „ist nur“ oder „ist nichts als“ wird nicht nur der Wert um den es geht in den Sumpf der Sinnlosigkeit verbannt, sondern der ganze Mensch wird abgewertet

Da wir mit zu viel Funktionellem konfrontiert werden, brauchen wir kreative Zeichen der Liebe. Die dankbare Freude über das Leben eines anderen Menschen gehört zu den schönsten Erlebnissen und sucht nach Möglichkeiten dies auszudrücken. 

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